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Wir

Entscheidungen werden nicht länger nur nach Preis getroffen, sondern auch nach Werten, die ein Unternehmen vertritt und danach, ob man sich mit diesen identifizieren kann. Darüber freuen wir uns.

Miteinander Arbeiten –
kollektiv und transparent

Wir als Mitarbeitende von PRINTSTAR haben uns auf den Weg gemacht und uns gefragt, wie wir arbeiten wollen, was jede:m Einzelnen wichtig ist, was wir an Geld zum Leben brauchen, welche Form der Hierarchie wir uns wünschen oder vielleicht auch nicht wünschen, welche Werte uns wichtig sind...

Team – Gruppe von Personen,
die gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten

Weil wir nicht so sehr auf Fotos von uns stehen, haben diese zwei kuscheligen Freunde sich anstelle von uns ablichten lassen...danke dafür.
Manchmal geht das Leben komplexe Wege und so haben unterschiedliche Ausbildungen und Wege uns zusammengebracht. Ob Siebdruck, Buchhändler, Produkt- oder Modedesign, Teppichverkauf, Mediengestaltung oder einfach der Geruch frischer Drucksachen...

Werte und Haltung –
mehr als zwei Worte

Für uns ist Haltung nichts, was wir permanent besitzen, sondern etwas, was wir immer wieder üben und aktiv erlernen. Die PRINTSTAR-Werte geben uns die Richtung vor, in die wir uns entwickeln und bestimmen die Grundlage unseres Handelns.

Es ist uns wichtig, dass unsere Werte authentisch sind und keine leeren Phrasen.

miteinander Arbeiten – kollektiv und transparent

Den eigenen Arbeitsort nicht als fest definierten Raum zu begreifen, sondern diesen Ort, an dem wir unsere Zeit, unsere Energie und unsere Expertise einbringen, miteinander als unser PRINTSTAR zu gestalten, war dabei Ausgangspunkt.
Es ging uns um die Frage, wie wir Arbeit definieren und wie wir diese miteinander organisieren wollen. Die Basis für die Offenheit und Ehrlichkeit dieser Gespräche braucht Vertrauen, Flexibilität und Respekt.
Es ist ein Prozess, indem wir lernen, was es bedeutet das Gleichgewicht der Interessen innerhalb des Arbeitens zu leben.

Nicht immer einfach, aber empowernd - Strategien und Maßnahmen, zur Erhöhung von Autonomie, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zu schaffen.
Miteinander zu arbeiten bedeutet für uns, dass wir solidarisch handeln, soziale Komponenten mitdenken und einschließen.
Betriebliche Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, Verantwortung wird geteilt, diverse Aspekte unseres Handels miteinander abgewogen. Wir arbeiten zwar mit Chef, aber mit maximaler Offenheit und Transparenz in allen Bereichen.

Dazu gehört auch, dass jede:r weiß wie die Umsätze sind, welche Gehälter gezahlt werden, wie es um finanzielle Verpflichtungen und Gewinne steht. Wir verhandeln unsere Gehälter miteinander und orientieren uns dabei am Bedarf der einzelnen Mitglieder des Teams. Gewinne werden nach den betrieblichen Bedarfen umverteilt.
Wir sind überzeugt davon, dass unsere Kunden viel durch unsere offene und vetrauensvolle Atmosphäre gewinnen – und uns als Printsterne bringt es näher an unsere Utopie von fairer Arbeit.

Teamarbeit

Die unterschiedlichen Lebenswege und Erfahrungen machen uns als Team aus und spiegeln unsere vielfältige Expertise wieder. Die Anforderungen an die Zusammenarbeit im Team und auch mit den Kunden sind in den letzten Jahren komplexer geworden. Offene Kommunikation ist Austausch, baut Beziehungen auf, lässt Raum zum Wachsen und schafft Werte. Eine ungezwungene Teamkultur ist die Grundlage für gute, motivierte und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Für uns ist wichtig, dass wir uns im Team stärken, ehrlich und respektvoll frei Schnauze kommunizieren, auch wenn es mal knarrzt und knirscht. Gerade in einem handwerklichen Betrieb kommt es sehr darauf an, sich auf seine Kollegen verlassen zu können und Wissen zu kollektivieren. Jede:r Mitarbeiter:in kann den Zusammenhang zwischen der eigenen Tätigkeit und dem „Großen und Ganzen“ sehen - das ist für den Wert und Sinn der eigenen Arbeit - aus unserer Sicht - unerlässlich.

Unsere Werte und Aufgabenverteilung haben wir in einer kleinen Printstarfibel festgehalten, dass hat uns allen mehr Klarheit über unsere Arbeitsprozesse und Verantwortlichkeiten gebracht. Davon profitieren sowohl unsere Kunden als auch neue Kolleg:innen.
Wir als Printsterne sind davon überzeugt, dass die Qualität unserer exklusiven Kommunikationsprodukte, maßgeblich von der Art und Weise unseres vertrauensvollen Umgangs miteinander abhängt.

Werte und Haltung

PRINTSTAR ist davon überzeugt, dass es richtig ist, Menschen zu stärken. Wenn wir uns gegenseitig vertrauen, alle am gleichen Strang ziehen und Spaß an der Zusammenarbeit haben gewährleisten wir einen reibungslosen Ablauf, der für alle im Team und unsere Kunden wichtig ist.
Gute Produktion ist kein Glückspiel. Von daher haben wir Qualitätsstandards entwickelt, die konsequent umgesetzt werden.

Qualitativ einwandfrei hochwertige Druckergebnisse und Laserverarbeitungen zu liefern ist unser elementarstes Grundbedürfnis. Wir geben nur aus der Hand was wirklich höchsten Ansprüchen gerecht wird.
PRINTSTAR legt Wert auf Verbindlichkeit, Termintreue und zuverlässige Auftragsabwicklung.

Wir respektieren andere dafür, wer sie sind und was sie wissen, für ihre Fähigkeiten und Erfahrungen als Individuen und Teammitglieder. Wir kommunizieren offen und ehrlich – teilen Informationen, Erkenntnisse und Ratschläge konstruktiv und regelmäßig unter uns und auch gerne mit unserer Kundschaft.

Was wir uns immer mal wieder Fragen:
Was ist unser Nutzen für den Kunden?
Was ist uns dabei besonders wichtig?
Warum schätzen unsere Kunden Printstar?
Was bereitet uns am meisten Freude und Erfüllung bei der Arbeit?
Wie können wir uns uns unsere Abläufe besser machen?
Was kochen wir morgen zum gemeinsamen Mittagessen?

Wieso macht man in digitalen Zeiten eine Druckerei auf?

PRINTSTAR wurde 2014 als GmbH geründet. Seit Jahren wurde in der Druckbranche über das Sterben von Druckereien gesprochen. Das Prinzip schneller, billiger, online hatte bereits massiv um sich gegriffen. Alle sprachen darüber, dass das Internet alles Gedruckte bald ablösen würde. Wie kommt man da auf die Idee eine kleine Druckwerkstatt mitten in Berlin Kreuzberg zu gründen?

Ganz einfach, aus Leidenschaft und den Glauben an hochwertige Drucksachen und gute Beratung. Und dem Wissen darum, dass genau das fehlte: Eine Druckerei für Kreative, für Individualisten mit zugewandter, herzlicher und freundlicher Beratung.

Mehr Nashörner für Alle.
Und Sterne auch.

Oft werden wir gefragt, warum wir ein Nashorn im Logo haben und neben Geschichten über Dürer und das Nashorn als Überlebender seiner Zeit, ist es einfach auch schön, einen Freund an seiner Seite zu haben, der stark und gemütlich ist. So ein Nashorn ist schon ein beständiges Wesen und ein guter Genosse, um auch gewaltige Zeiten zu überdauern.

Geschichten über Dürer: Im Nashorn wohnt auch der Geist Albrecht Dürers (1471–1528). Dürers Nashorn ist eine Arbeit, in der der sonst eher akkurate Künstler seine Kreativität und Phantasie verwenden musste, denn er hatte das Nashorn nie gesehen....

Unsere Hausschrift:
Die Futura

PRINTSTAR nutzt als Hausschrift die Futura und das hat viele Gründe: Wie keine andere Schrift markiert die Futura den Aufbruch in die Moderne. Ihr Entwickler Paul Renner zeigte eindeutig Haltung gegen die Nationalsozialisten und die Futura wohnt auf dem Mond...

Die Futura gilt als Dokument für den Zeitgeist der Avantgarde der Zwanzigerjahre. Mit ihren gleichmäßigen Rundungen und ausgewogenen Strichlängen wirkt sie bis heute zeitlos modern...

Die Zukunft ist digital. Wir machen Print.

Von Anfang an war klar, PRINTSTAR spezialisiert sich auf veredelte Produkte ab kleinen Auflagen. Der Markt hat viel zu bieten, doch meist werden Veredelungen und Werbeartikel erst ab höheren Auflagen angeboten. Dabei schränken enge Vorgaben die Auswahl oftmals stark ein. Nicht bei uns!

Individualität und sich innerhalb der Informationsflut hervorheben ist in unseren Zeiten sehr wichtig. Das sollte auch bei Kommunikationsprodukten möglich sein - da hilft keine Massenware. Bei Printstar steht immer der Kunde mit seinem Vorhaben und seinen Wünschen im Mittelpunkt. Das unterscheidet uns von den Großen und es macht uns erfolgreich.

Mithilfe neuer digitaler Technologien, einem frischen Team und 15 Jahren Erfahrung in der Medienlandschaft Berlins, machten wir uns also auf den Weg. Seitdem suhlen wir uns in der Nische und unser Portfolio wird von unseren Kunden sehr gut angenommen.

Veredelte Produkte bieten neben der reinen Information auch ein emotionales Erleben. Sie vermitteln Wertigkeit, lösen ein kurzes Innehalten aus, schaffen Mehrwert, zeigen die Freude am eigenen Produkt. Im Laufe der Jahre feilten wir am Ausbau unseres Portfolios und an unserer Vision von guter Arbeit. Genau diese Mischung aus exklusiven Produkten und sinnstiftender Arbeit ist PRINTSTAR.

Zukunftsweisend

Der Holzschnitt stellt ein aus Indien stammendes Panzernashorn dar, das 1515 nach Lissabon verschleppt worden war und von dort noch im selben Jahr auf eine Reise nach Rom geschickt wurde, wo es nach einem Schiffbruch nicht lebend ankam. Dürer selbst hatte das Nashorn nie gesehen, sein Holzschnitt basiert auf einer Beschreibung und der Skizze eines unbekannten Künstlers, der das Tier in Augenschein genommen hatte. Dürer setzte als einer der Ersten die Vervielfältigungsmöglichkeiten der neuen Drucktechniken des Holzschnitts ein. Eine Neuheit, denn der Holzschnitt wurde sonst nur für die Vervielfältigung von Büchern verwendet.

Das Nashorn war Kunst, die für jeden bezahlbar war. Mit dem Nashorn trat die Kunst in das Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit ein. Ein Massenmarkt für Kunsthandwerk, Unterhaltungsprosa und Druckgrafik entstand. Werke wurden in Druckereien vielfach, schnell und preiswert kopiert. Buchdruck, Holzschnitt und Kupferstich waren die Medien der Zeit. Auch Dürers betende Hände sind ein markantes und die Zeit überdauerndes Werk. Er verwendet Deckweiß im Druck - das macht die Grafik plastisch und lebendig, verleiht ihr Tiefe. Diesen Effekt verstärkt Dürer durch die Verwendung von eingefärbtem Papier.

Dieser Technik oder Logik bedienen wir uns auch heute - fast 500 Jahre nach Dürers Tod, indem wir Weiß als Druckfarbe einsetzen –allerdings digital und nicht auf eine Kupferplatte gepinselt...
Zwei wirklich sehenswerte Teile einer Dokumentation zu Dürer: 1/2 The Durer Rhinoceros - Masterpieces of the British Museum und 2/2 The Durer Rhinoceros - Masterpieces of the British Museum
Und der Stern? Seit Jahrtausenden dienen die Sterne als Wegweiser und auch in unserer technisierten Zeit hat sich daran nichts verändert. Sterne begleiten uns auf dem Weg ans Ziel. Das kann auch uns nicht schaden, so einen Leitstern zu haben...

Paul Renner und die Futura

Für Paul Renner stand fest, dass „Die Schrift unserer Zeit nicht aus der Schreibschrift kommen kann", denn so Renner, "ist die Druckschrift der maschinelle Abdruck maschinell hergestellter Metalllettern – wir müssen die Konsequenzen aus der Erfindung des Lettergusses ziehen." Es gibt also, neben allen anderen guten Gründen, auch noch einen klaren Bezug zur Tradition des Druckgewerbes - wie kann man da widerstehen...

Paul Renner war ein wacher, kritischer Geist, der sich mit dem Zeitgeschehen befasste. Bereits 1926 hatte er auf einer Veranstaltung die Kulturpolitik der Nationalsozialisten scharf kritisiert. Im Laufe der folgenden Jahre folgten weitere Schriften gegen die Nazitheorien. Das blieb nicht ohne Folgen. Im April 1933 verlor er, unmittelbar nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, seine Stelle als Leiter der Meisterschule und wurde kurzzeitig verhaftet.

Hinter den Kulissen nutzte das Regime allerdings die Futura: Die Schrift war in der Verwaltung etabliert und wurde weiterhin in offiziellen Dokumenten verwendet.
Paul Renner konnte nichts dagegen unternehmen. Paul Renner emmigrierte in die Schweiz und lebte bis zu seinem Tode im Jahr 1956 zurückgezogen als Maler.

Wie zukunftsfähig Paul Renners Schrift tatsächlich war, sollte sich 1969 erweisen:

Die Edelstahlplakette, die an der Leiter des Landemoduls der Apollo 11 angebracht wurde, trägt die Inschrift: „HERE MEN FROM THE PLANET EARTH FIRST SET FOOT UPON THE MOON JULY 1969 A.D. WE CAME IN PEACE FOR ALL MANKIND“. Gesetzt ist der Text in Futura.
Die NASA-Mitarbeitenden hatten diese Schrift wohl zuvor auf den Filmplakaten für Stanley Kubricks „2001: A Space Odyssey“ gesehen.

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Öffnungszeiten:
Mo.- Fr.: 10-18 Uhr

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