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FAQ

Eine Sammlung von Fragen und Antworten zu Druckdaten, Bestellungen und Lieferungen...
Sie haben Fragen zu Druckdaten oder Druckverfahren? Hier finden Sie Antworten. Sollten Sie weitere offene Fragen haben, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.


Datencheck

Die gelieferten Druckdaten werden kostenlos auf folgende Kriterien geprüft:

  • Kontrolle des korrekten Farbraums
  • Kontrolle der Einhaltung des Daten- bzw. Endformats (Beschnittzugabe)
  • Kontrolle des Dateiformats
  • Erweiterte Kontrolle bei PDF-Daten: PDF/X-3:2002 Standard, kompatibel zu Acrobat 4.0 und PDF-Version 1.3
  • Sind alle Schriften eingebettet worden (ohne Garantie)
  • Sind Schmuckfarben/Sonderfarben vorhanden
  • Sind Transparenzen enthalten
  • Prüfung auf eine evtl. notwendige CutContour
  • Kontrolle der Farbwiedergabe, der Farbigkeit
  • Kontrolle der Überdrucken-Funktion
  • Kontrolle des Randabstands von Schriften und Gestaltungselementen

  • Kontrolle und Korrektur von Rechtschreibung und Satzbau - wenn uns etwas auffällt, sagen wir natürlich bescheid
  • Entfernen von Pass-, Beschnitt- oder Falzmarken
  • Proofs bzw. Andrucke - diese können gerne extra bestellt werden.
  • Layoutarbeiten
  • Erstellen von CutContouren (Schnittpfade)
  • Umwandeln von Schrift in Pfade
  • Standkontrolle
  • Abgleich von Dateinamen im Auftrag mit den gelieferten Druckdaten

Wenn wir diese Arbeiten übernehmen, werden sie nach Rücksprache gesondert berechnet.

Bestellprozess

Teilen Sie uns per E-Mail oder noch besser über das Angebotsformular mit, was für ein Druckprodukt Sie benötigen. Das Angebotsformular fragt alle für uns relevanten Details für eine Angebotserstellung ab. Unser Angebotsformular hilft Ihnen.

Sie erhalten von uns innerhalb von 1 Werktag ein individuelles Angebot. Wenn Sie haben, senden Sie uns gerne schon ein Layout. Das hilft uns bei der bestmöglichen Beratung für Ihr Produkt.

Sagt unser Angebot Ihnen zu, bestätigen Sie es, senden und Ihre Druckdaten und wir legen los.

Wir benötigen bei Auftragserteilung immer eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer unter der Sie kurzfristig erreichbar sind.

Die Rechnung erstellen wir nach Fertigstellung und Versand ihrer Druckprodukte. Wir senden unsere Rechnungen per E-Mail.

Senden Sie Ihre Daten gerne per E-Mail. Sollten diese sehr groß sein, können Sie auch den kostenlosen Service wetransfer nutzen.
Auch Dropboxlinks oder GoogleDrive Downloads sind möglich.

Gerne liefern wir Ihre Druckprodukte.
In unserem Angebot teilen wir Ihnen die Versandkosten mit. Innerhalb Berlins können wir auch per Kurier liefern. Gerne nutzen wir dafür Fahrradkuriere. Eine Abholung Ihrer Produkte zu unseren Öffnungszeiten ist natürlich auch möglich.

Druckdaten

Bitte legen Sie ihre Datei mit 3 mm Beschnittzugabe umlaufend an. Das gilt für alle Druckverfahren, die wir anbieten. Sonderfälle besprechen wir, nach Datenkontrolle gerne persönlich mit Ihnen.

Papier ist ein organisches Material. Während des Druckprozesses und auch in der Weiterverarbeitung kann es sich dehnen oder etwas "schrumpfen". Um zu verhindern, dass Ihr Druckprodukt einen kleinen weißen Rand behält, läßt man Elemente, die beim fertigen Produkt bis zum Rand gehen sollen, im Layout 3mm hinaus laufen - in den Beschnitt. Diese umlaufenden 3mm bezeichnet man als Beschnittzugabe. Beachten Sie bitte, dass Sie keine, für das Layout wichtigen Teile in diesen Bereich legen, da dieser abgeschnitten wird.

Der für das Layout zur Verfügung stehende Raum. Für die Gestaltung wichtige Elemente, Logos, Schrift und Vordergrundbilder sollten einen Abstand von mindestens 3mm nach innen zur Schnittkante des Endformats haben. So ist gewährleistet, dass sie während der Weiterverarbeitung nicht angeschnitten werden oder zu nahe an den Rand rücken.

Der Druck von vollflächiger Farbe im Digitaldruck kann eine leichte Wolkigkeit aufweisen.

Auf Struktur- und ungestrichenen Naturpapieren kann die Wolkigkeit des Druckbildes ausgeprägter sein. Nicht alle Struktur- und ungestrichenen Naturpapiere sind für flächigen Farbauftrag geeignet. Wir empfehlen Ihnen eine Musterproduktion, um die Qualität besser beurteilen zu können.

Bei randabfallendem, vollflächigem Farbauftrag kann es zu Abrissen der Farbe an den Schnittkanten kommen. Besonders dann, wenn Ihr Design auf beiden Seiten randabfallend vollflächigen Farbauftrag beinhaltet. Je höher der Farbauftrag, desto eher können die Farben an der Schnittkante "aufreißen". Dies ist aus technischen Gründen nicht zu verhindern. Wir beraten sie gerne.

Benutzen Sie bitte immer den CMYK-Farbmodus. Nicht RGB oder LAB. Die Programme aus dem Microsoft Office Paket (Word und PowerPoint) können auschließlich RGB-Farben ausgeben. Diese werden bei uns in CMYK separiert. Dabei kann es zu erheblichen Farbunterschieden im Vergleich zu Ihrem Drucker oder Monitor kommen. Wir empfehlen Ihnen, einen Andruck. So können Sie das spätere Druckergebnis am besten überprüfen.

Ihr Monitor ist keine Referenz für Druckfarben.

Die Farben können stark abweichen. Sie können bei uns einen Musterdruck oder Proof bestellen.

Eine weitere gute Möglichkeit um Prozessfarben (CMYK) korrekt einzustellen sind Farbreferenzbücher. Diese können z.B. bei www.grafipress.de käuflich erworben werden.

Wenn Sie über einen korrekt kallibrierten Proof-Monitor mit entsprechendem Meßgerät verfügen, ist die Darstellung von Farben an Ihrem Bildschirm annähernd verbindlich.

Benutzen Sie bitte für die Umwandlung ein ICC-Profil, das dem später verwendeten Papier entspricht. Für Farbseparationen im Digitaldruck auf gestrichenen Papieren ist das in der Regel: ISOcoated_v2_300%.
Separationen für den Offsetdruck auf ungestrichenen Papieren machen Sie bitte mit dem ISOuncoated ICC-Profil.
Sollten Sie keine Erfahrung mit der Verwendung von Profilen haben, binden Sie diese bitte nicht in Ihre Dokumente ein. Ein falsches ICC-Profil kann zu einer komplett falschen Druckfarben führen. Wer sich allerdings auskennt, sollte korrekte Profile einbinden und erzielt mit dem richtigen Umgang der Profilen führt allerdings verbesserte Druckergebnissen. Sollten Sie Fragen hierzu haben, melden Sie sich einfach und unkompliziert bei uns.

Das PDF-Format ist der beste und sicherste Weg uns Ihre Druckdaten zu übermitteln.

Um ein PFD zu erzeugen, verwenden Sie bitte nur professionelle Software. Das ist zum Beispiel der Adobe Acrobat Distiller oder der JAWS PDF-Creator. Freie PDF-Software oder Shareware erzeugt oftmals keine einwandfreien PDF-Daten, die als Druckdaten funktionieren.

Einige Layoutprogramme können PDF-Dateien direkt über eine Exportfunktion erzeugen. Diese Exportoption liefert in der Regel gute Ergebnisse.

Ihre PDF Daten werden von uns nochmal gepüft. Wir schauen dabei auf technische Korrektheit. Inhaltlichen Fehler liegen in Ihrer Verantwortung.

Verwenden Sie bitte immer das TIF- oder das EPS-Format. Nutzen Sie möglichst keine Kompressionsverfahren. Senden Sie uns bitte nicht: DCS-EPS, PICT, BMP, PNG, PCX und andere unübliche Formate.
Auflösungen unter 150 dpi sind auch im Digitaldruck kritisch. Es zeigt sich immer wieder, daß moderne Technik auch mit niedrigeren Bildauflösungen noch erstaunlich gute Resultate hervor bringen kann. Wir beraten Sie gerne vor Produktionsbeginn.

Für den Offsetdruck sollte die Auflösung der Bilder für ein 60er Raster im Idealfall 300 dpi, bezogen auf die Originalgröße, betragen. Wenn Sie im 70er Raster drucken wollen, 350 dpi, im 80er Raster 400dpi. Geringere Werte können zu niedrigerer Qualität führen.

Bei Großformaten sind durch den höheren Betrachtungsabstang geringere Auflösungen möglich. Wir rechnen Ihnen gerne die richtige Auflösung für ihre Großformate aus.

Die JPEG-Kompression ist nicht verlustfrei. Jedes speichern entfernt Informationen aus Ihrem Bild. Deshalb speichern Sie (wenn überhaupt notwendig) möglichst nur abschließend und nicht während der Bildbearbeitung im JPEG-Format. Besser im Druck ist das .tif-Format.

Machen Sie Freisteller bitte immer mit in professioneller Software, wie z.B. Photoshop. Verwenden sie dafür das Pfadwerkzeug. Eine erstellte Auswahl in einen Freistellerpfad umzurechen ist zwar schnell und bequem, führt aber meistens zu recht unsauberen Freistellern. Beim Speichern des Beschneidungspfades wählen Sie bitte eine Kurvennäherung von 1 Pixel.

Alphakanäle sind in Druckdaten nicht möglich und werden als fehlerhaft angezeigt.

Wenn Sie Ihre Daten online versenden, sollten Sie auf die Verwendung von Sonder- und Leerzeichen verzichten, da dies je nach Plattform zu Fehlern führen kann.

Als Druck- oder Prozessfarben bezeichnet man die Farben, die im Vierfarbdruck (Digital-, Offset- und Siebdruck) als Mischfarben aus den vier Standard-Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erzeugt werden.

Verwenden Sie also im Normalfall keine Volltonfarben wie HKS oder Pantone. Mit Volltonfarben angelegte Druckdaten können, wenn diese dann im CMYK-Druckprozess produziert werden zu einem nicht gewünschtem Druckergebnis führen, auch wenn wir die bestmögliche Umwandlung verwenden.

Ausnahmen sind Weiss und digitale Folierungen -> siehe Weissdruck oder digitale Folierungen

Sind Ihre Druckdaten nicht nach unseren Vorgaben im richtigen Farbprofil angelegt, werden diese im Rahmen des Datenchecks kostenlos in unseren Standard FOGRA 39L / ISO Coated v2 300 (ECI) Standard konvertiert.

Dadurch entstandene Qualitätsverluste können nicht beanstandet werden. Sollten Ihre Druckdaten nicht in sinnvoller Qualität druckbar sein informieren wir Sie bei Online-Aufträgen direkt nach dem Upload, bei Individualaufträgen per Email. Hier bestehet für Sie (ohne zusätzliche Kosten) die Möglichkeit, entweder neue, korrigierte Druckdaten zu senden oder die Druckfreigabe dennoch zu erteilen. In diesem Fall übernehmen wir keine Haftung für das Druckergebnis.

Der Gesamtfarbauftrag Ihrer Bilder (also die Addition der Werte CMYK) sollte 300% nicht übersteigen. Sie können das Farbprofil ISO coated v2 300% verwenden um die maximale Farbdeckung zu begrenzen.

Im Digitaldruck sollten dunkle Linie auf hellem Hintergrund eine Stärke von 0,25 pt (0,09 mm) nicht unterschreiten. Helle Linien auf dunklem Hintergrund, sollten eine Linienstärke von mindestens 0,5 pt (0,18 mm) haben.
Achtung: Wenn Sie Grafiken z.B. im Layoutprogramm verkleinern, werden die Linienstärken in der Regel mit reduziert. Kontrollieren Sie Ihre Linienstärken dann noch einmal.
Im UV-Direktdruck und im Siebdruck sollte die Linienstärke 0,3 mm nicht unterschreiten. Im Zweifel empfehlen wir einen Andruck vorab. Bei Effektfarben mit Glitter sprechen Sie bitte vorab mit uns über Linienstärken.

Legen Sie Ihr Dokument im gewünschten Endformat an. Bitte senden Sie uns keine Nutzen (also nicht mehrere kleinformatige Drucksachen auf einem größeren Blatt zusammenstellen). Setzen Sie keine eigenen Beschnittmarken. Legen Sie die Seiten in der Reihenfolge an, die sie später in der fertigen Drucksache haben sollen. Belassen Sie auch später benötigte Leerseiten im Dokument.
Ausnahme
Bei später zu falzenden 4-Seitern legen Sie die Seiten als Montagefläche an, also die beiden Innenseiten und die beiden Außenseiten jeweils nebeneinander, sodass ein Dokument mit 2 Seiten im offenen Endformat entsteht.
Bei z.B. 6-Seitern oder 8-Seitern im Altarfalz oder Wickelfalz setzen Sie bitte alle Vorderseiten und darunter alle Rückseiten so nebeneinander.Beachten Sie bitte, dass die später einzuklappenden Seiten um ca. 2 mm kürzer geschnitten werden müssen als die Außenseiten.
Bitte fragen Sie uns nach Datenblättern für Ihr Produkt.

Bitte setzen Sie keine eigenen Passermarken. Ihr Dokument durchläuft bei uns einen Prüfprozess, in dem wir unsere eigenen Passermarken setzen.

Schriftgrößen, die kleiner als 6 Punkt sind, sollten nur in begründeten Ausnahmefällen verwendet werden. Je nach Farbzusammensetzung und Drucksystem ist die Qualität unter Umständen nicht mehr ausreichend. Im Zweifel beraten wir Sie gerne.

Schwarz ist nicht gleich schwarz.
Um ein sattes schwarz in Ihren Drucken zu erzielen, legen Sie in Ihrem Programm eine neue Farbe an z.B. mit dem Namen „Tiefschwarz“.
Legen Sie im Digitaldruck für Tiefschwarz: 40% Cyan, 40% Magenta, 40% Yellow und 100% Schwarz an. Diese Werte eignen sich für schwarze Flächen oder fette, große Schriften. Bei normalgroßer und/oder magerer Schrift ist dieses Verfahren nicht notwendig. Im Gegenteil - es schadet mehr, weil die Schriften dann unscharf wirken können. Im Offsetdruck michen sie bitte zu 100% Schwarz noch 40% Cyan.

Die Funktion „Überdrucken” addiert die Farbwerte des überdruckenden Objektes mit den Farbwerten des darunter liegenden Objektes. Bei schwarzem Text oder schwarzen Objekten auf farbigen Hintergründen vermeidet diese Funktion weiße Blitzer. Eine Überdrucken-Vorschau im Acrobar-Reader oder in professioneller Layoutsoftware bietet die Möglichkeit unerwünschtes Überdrucken vorab zu erkennen.

Drucktechniken, Veredelungen und dazu gehörige Besonderheiten

Digital-Metal bezeichnet die Möglichkeit Papiere mit einer metallischen Folie zu veredeln. Jeder Bogen kann individuell veredelt werden, ideal für Personalisierungen oder Nummerierungen. Die Folierung kann im Anschluss farbig über- oder umdruckt werden.

So fertigen Sie Ihre Daten für digitale Folierungen an:

  • Kopieren Sie alle Objekte, die digital foliert werden sollen, standgenau auf eine neue Seite. Zum Beispiel: Haben Sie ein doppelseitig bedrucktes Produkt mit einer einseitigen Folierung, erhalten wir drei Seiten. 2 Seiten mit den Druckobjekten, eine Seite nur mit den zu folierenden Objekten.
  • Je nach geplanter Foliensorte werden unterschiedliche Farbwerte benötigt: Hologramm-Folie: C/M/Y/K 0/0/60/100 Alle anderen Folien: C/M/Y/K 70/70/70/100

  • Erstellen Sie ein Sonderfarbfeld mit dem Namen „FOLIE“, als alternativen Farbwert stellen Sie z.B. 100% Schwarz ein. Füllen Sie die Objektflächen und/oder -konturen mit der Sonderfarbe.

  • Wenn in ihrem Layout an der Folierung andere Farbflächen angrenzen, müssen die zu folierenden Objekte zusätzlich mit einer Kontur von ca. 1pt in der von Ihnen definierten Sonderfarbe „FOLIE“ versehen werden. Da das Folienobjekt nun etwas größer ist, wird es im Randbereich mit dem Hintergrund überdruckt. Dadurch erreichen Sie, dass an den Rändern keine weißen Blitzer auftreten.

  • Bitte beachten Sie, dass feine Linien mindestens 0,25pt dick sein müssen um zuverlässig zu folieren.

  • Beste Ergebnisse erhalten Sie mit glatten bzw. gestrichenen Papieren. Auf Struktur- und ungestrichenen Naturpapieren kann es zu Ausreißern/ Abrissen kommen. Dies bedeutet, dass sich auf Grund der Oberflächenbeschaffenheit des Bedruckstoffes die Folie nicht immer flächendeckend fixiert. Wir empfehlen Ihnen bei ungestrichenen Kartonagen unbedingt einen Musterdruck vorab anzufordern, damit Sie die Qualität beurteilen können.

  • Auf Transparentpapier sieht man selbstverständlich den Vordruck in CMYK auf der Rückseite durchscheinen. Transparentpapier fällt in die Sparte ungestrichene Kartonagen/ raue Oberflächen. (s.o.).

  • Bitte beachten Sie, dass es bei digitalen Folierungen zu Passerungenauigkeiten von 1-2 mm kommen kann.

  • Speichern Sie die Datei als PDF im CMYK-Farbraum ab. Das Color-Management kann dabei abgeschaltet werden, oder es muss die Option „Farbwerte beibehalten“ aktiviert werden, da ansonsten das Farbprofil evtl. zu einer Umrechnung der Schwarzwerte führt.

Der UV-Direktdruck ist ein berührungsloses Druckverfahren, bei dem UV-Tinten zum Einsatz kommen. Durch die UV-Trocknung wird die Farbe bereits während dem Druck getrocknet bzw. gehärtet. UV-Farbe steht auf dem Bedruckstoff und zieht kaum in das Papier ein, was zu einer reliefartigen Anmutung des Druckes führt. Der wesentliche Unterschied zum herkömmlichen Tintenstrahldruck (wasser- oder lösemittelbasierend) ist, dass die Tinte nicht vollständig in das Material eindringt, sondern auf dem zu bedruckenden Material liegt. Dies ermöglicht es, nahezu alle Materialien zu bedrucken.

Die Tinte trocknet nicht – wie zum Beispiel auf einem Blatt Papier – an der Umgebungsluft ab, sondern wird direkt nach dem Auftrag auf die Oberfläche des Bedruckstoffes (Substrat) mit ultraviolettem Licht gehärtet. Die getrocknete Tinte hat eine leicht satinierte Anmutung

Der UV-Druck ermöglicht ebenfalls die Verwendung der Druckfarbe Weiß als Abdeck-/Untergrund- oder Spotfarbe auf farbigen Materialien.

Bei uns ist es möglich durchgefärbte Feinstpapiere, hohe Grammaturen, spezielle Oberflächen, Kunststoffe, Holz, Metall und starre Bedruckstoffe oder dreidimensionale Objekte bis 15cm Höhe zu bedrucken.

Wir erstellen partielle digitale Lackierungen im UV-Direktdruck. Die Lackierung ist ab Auflage 1 auf vielen Bedruckstoffen möglich - nicht auf allen. Gerne beraten wir Sie dazu, oder fertigen einen Testdruck an.

Bei höheren Auflagen drucken wir Lack im Siebdruck.

Für digitale Lackierungen: Kopieren Sie alle Objekte, die digital foliert werden sollen, standgenau auf eine neue Seite. Färben Sie diese in den Werten C100M0Y0K0 ein.

Für alle anderen Verfahren mit Lack: * Lackelemente passgenau duplizieren * Lack als Volltonfarbe „3Dglanz“ (mit 100 % Cyan) anlegen * Lack auf "Überdrucken" stellen * kein Lack in Rillen oder Falzbrüchen (mind. 1,5 mm aussparen) * kein Lack im Anschnitt oder vollflächig (Mindestabstand zum Rand 2 mm) * Linienstärke: mind. 2 pt (0,7 mm)

Wir realisieren Weißdruck im tonerbasierten Digitaldruck und UV-Direktdruck. Auf Anfrage ist auch Siebdruck möglich.

Beim tonerbasierten Digitaldruck wird der weiße Toner plan und deckend mittels Hitze auf dem Papier fixiert. Der UV-Direktdruck steht auf dem Bedruckstoff. Er bildet je nach Oberfläche ein fühlbares Relief.

Der tonerbasierte digitale Weißdruck eignet sich hervorragend für gestrichenen Kartonagen und glatte Oberflächen Im UV-Direktdruck erzielt man die besten Ergebnisse auf gestrichenen Kartonagen und glatten oder gummierten Oberflächen. Der tonerbasierte digitale Weißdruck ist besonders bei ungestrichenen Kartonagen und rauen Oberflächen zu empfehlen.

Für den UV-Direktdruck eignen sich nicht alle ungestrichenen Kartonagen und rauen Oberflächen. Wir bieten die Papiere nur dementsprechend an oder empfehlen Ihnen dringend eine Musterproduktion.

  • Dokumenten-Farbmodus CMYK verwenden. Erstellen Sie Ihr Layout wie gewohnt.

  • Für weiße Elemente erstellen Sie ein neues Sonderfarben-Farbfeld.

  • Legen Sie dieses Farbfeld als „Volltonfarbe“ an und geben Sie ihm den Namen „SpotColor_White“. Bitte achten Sie auf die genaue Schreibweise inklusive Groß- und Kleinschreibung.

  • Es empfiehlt sich dem Farbfeld eine alternative Farbe zu zuweisen (z.B. 100% Magenta), damit die weiß zu druckenden Flächen am Bildschirm sichtbar werden.

  • Möchten Sie eine z.B. schwarz durchgefärbte Kartonage bedrucken, legen Sie keine Hinterdrundfarbe an. Das Papier bringt die Farbigkeit mit.

Weiss unterdrucken

Dieser Teil der Anleitung zur Datenaufbereitung ist lediglich für den tonerbasierten digitalen Weißdruck relevant.

Wenn Sie Elemente mit Weiß hinterlegen wollen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Erzeugen Sie eine neue Ebene und legen diese in den Vordergrund.

  • Kopieren Sie nun alle Elemente, die weiß hinterlegt werden sollen in diese Ebene.

  • Es empfiehlt sich alle Elemente um eine Konturstärke von 0,2 - 0,5 pt zu verjüngen/verkleinern/unterdrucken. Somit können Sie weiße Blitzer vermeiden.

  • Weisen Sie den Flächen und Konturen nun die Farbe „SpotColor_White“ zu mit 100% Flächendeckung. 100% Schwarz sollte nicht weiß hinterlegt werden.

  • Alle Flächen und Konturen müssen auf „Überdrucken“ eingestellt werden: In Adobe-Programmen geht das im Fenster „Attribute“, dort stehen die Optionen „Fläche überdrucken“ und „Kontur überdrucken“ zur Verfügung.

  • Wenden Sie die Einstellung auf alle weißen zu druckenden Flächen und Konturen an.

  • Ihre Arbeit können Sie mit der „Überdrucken-Vorschau“ kontrollieren.

Es mag irritierend wirken, dass die weiß hinterlegten Elemente an obersten Stelle in der Anordnung der Elemente liegen. Dies ist technisch bedingt aber wichtig und korrekt.

Wir arbeiten mit einem CO2-Lasersystem, das verschiedenste Materialen gravieren, anritzen oder durchschneiden kann. Wir bieten viele Substrate für die Verwendung im Laser an: Papiere, Acryl, Kunststoffe, Holz uvm, oder wir verwenden Ihr individuelles Material - wir beraten Sie gerne. Beim Lasern kann wie bei einer traditionellen Stanzung ausgeschnitten werden ohne dass zuvor eine Stanzform hergestellt werden muss. Damit wird eine Dummyproduktion wirtschaftlich. Gleichzeitig kann in die meisten Substrate graviert werden. Aufkleberpapier kann angeritzt werden und es werden so kleine Auflagen von individuellen Stickern möglich.

Unser Laser hat eine maximale Arbeitsfläche von 600 x 450 mm.

Zusätzlich dazu bieten wir Gravuren auf runden Werkstücken, wie Beispielsweise Gläsern oder Flaschen an. Durch den Einsatz einer sogenannten Roll-up-Vorrichtung können diese umlaufend graviert werden.

Es ist zu beachten dass es bei der Verarbeitung von Papieren und Kartonagen zu Schmauchspuren an den Schnittkanten kommen kann. Da der Laser unter Einsatz von Hitze arbeitet, ist dies technisch nicht zu umgehen. Aus diesem Grund empfehlen wir auch, die Stege in ihrem Design nicht dünner als 0,5 mm breit zu machen. So können Sie sicher gehen, dass diese erhalten bleiben.

Laseranlagen können nur mehrschichtiges Holz mit einer IF20-Verleimung schneiden. Andere Verleimungen sind feuerfest. Auch bei der Verarbeitung von Holz kann es zu Schmauchspuren an den Schnittkanten kommen. Wir empfehlen die Stege in ihrem Design nicht dünner als 1 mm breit zu machen. So können Sie sicher gehen, dass diese erhalten bleiben.

Bei der Verarbeitung von Acryl kann es zu Schmelzspuren an den Schnittkanten kommen. Wir empfehlen die Stege in ihrem Design nicht dünner als 1 mm breit zu machen. So können Sie sicher gehen, dass diese erhalten bleiben.

Bei der Gravur auf Werkstücken empfehlen wir zusätzlich zur Auflage 1-3 Werkstücke mehr zu liefern, insbesondere dann, wenn Personalisierungen gewünscht sind. Die Maschine arbeitet mit dem optimalen Abstand zur Oberfläche. Dieser kann aus Gründen wie z.B. Abweichungen in der Materialstärke oder Vermaßung der Werkstücke aus dem Fokus geraten. Ebenso können Schwankungen in der Oberflächenspannung die Qualität der Gravur beeinflussen.

Für besondere Anwendungen verwenden wir Siebdruck. Im Siebdruck kann mit sehr viel höheren Farbschichtdicken gearbeitet werden, als im Offset- oder Digitaldruck. Dadurch kann man sattere Farben oder noch deckenderes Weiß erzielen. Für jede Farbe muss allerdings ein separates Sieb hergestellt werden, was zu höheren Einrichtungskosten führt. Wir beraten Sie gerne und bieten Ihnen das für Ihr Produkt beste Druckverfahren an. Persönlich erläutern wir Ihnen welche Rasterweiten und Siebgewebe für Ihr Motiv am Besten sind. Effektfarben drucken wir ebenfalls im Siebdruck.

Benötigen Sie Großformate in kleinen Auflagen, Leinwände oder Planen, drucken wir mit Ecosolventtinte. Die Drucke sind besonders haltbar und im Außenbereich einsetzbar. Ecosolventdrucke sind extrem haltbar (UV-resistent, wasserfest, kratzfest) und für den Außeneinsatz geeignet.


Beim Heißprägen wird ein Stempel aus Metall unter Einwirkung von Hitze in das zu prägende Material gepresst. Dabei kann der Prägung durch die Verwendung von bunten und metallisierenden Folien in diversen Farb- und Glanzvariationen eine besondere Wirkung verliehen werden. Idealerweise sind Motive für die Heißfolien- oder Blindprägung vektorisiert. Das heißt, zu prägende Schriftzüge, Linien oder Flächen sollten in einem vektorbasierten Programm wie z.B. Adobe Illustrator erstellt sein. Alternativ können Bitmap-Dateien (TIFF) mit einer Mindestauflösung von 600 dpi verwendet werden. Die Bereiche, die geprägt werden sollen, sind als Volltonfarbe anzulegen, sollten eindeutig benannt werden (z.B. „Prägung“) und müssen anders als von den meisten Programmen für Volltonfarbe vorgesehen, auf „Überdrucken“ gestellt werden.

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Öffnungszeiten:
Mo.- Fr.: 10-18 Uhr

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